F-35-Kampfjets sollen künftig das Rückgrat der Nato-Luftstreitkräfte werden.

Alles begann mit einem Interview. Einem Interview mit Liu Yongtan, Wissenschaftler und Leiter des chinesischen Radarprojekts, gedruckt in einem monatlich erscheinenden chinesischen Schiffsmagazin. Normalerweise gehen Interviews wie diese im Trubel dieser Welt einfach unter. Was hat einer wie Liu schon groß zu erzählen, was nicht nur Radarspezialisten und Marineexperten interessiert? Einiges, wie sich herausstellen sollte.

Die „Global Times“, eine englischsprachige Tageszeitung, die der Kommunistischen Partei Chinas unterstellt ist, hielt das Interview jedenfalls für so relevant, dass sie es in der Montagsausgabe noch einmal abdruckte. Jetzt ging es schnell. Binnen eines Tages klaubten englischsprachige Medien von China über Russland bis in die USA die Story auf, wurde Liu zumindest für einen kleinen Augenblick über das Reich der Mitte hinaus eine kleine Berühmtheit.

Warum schlug das Liu-Interview solche Wellen?

Weil Liu etwas verkündete, was bei den USA schlimme Befürchtungen weckt. Demnach sei Chinas neuer Radar nicht nur vor sogenannten Radarkiller-Geschossen geschützt, sondern könne auch Raketen und hochmoderne Tarnkappenflieger entdecken. Darunter fielen auch F-35-Kampfjets, die eigentlich so schnell und wendig fliegen sollten, dass sie von Radaranlagen kaum oder gar nicht aufzuspüren sind.

Was heißt das?

Sollten die USA tatsächlich so kühn sein und versuchen, Chinas Militär hinterrücks anzugreifen, könnte dieser Radar Peking frühzeitig warnen. Schließlich …read more

Source:: Businessinsider – Tech

      

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